Das Kinderhospiz Sonnenhof der Björn Schulz Stiftung in Pankow.
Die Geschwister von Patientenkindern benötigen besondere Unterstützung, denn sie sind oftmals noch recht jung und daher auf die Fürsorge der Eltern angewiesen. Diese müssen sich fortan intensiv um das erkrankte Kind kümmern – und die Belange der Geschwisterkinder rutschen in die verbleibenden Zeitfenster zwischen Krankenhausbesuchen, Pflege und Betreuung. Für die gesunden Geschwisterkinder bedeutet dies, dass ihre engsten Bezugspersonen für sie nicht mehr greifbar sind. Sie spüren die Belastung der Eltern und ihre Sorgen und nehmen sich zurück.
Beistand und Zerstreuung
Doch es gibt handfeste Unterstützung, wie das Geschwisterprogramm der Björn Schulz Stiftung. Ein Angebot ist z. B. der Geschwistertag für Geschwister krebskranker Kinder. Hier stehen ihre Bedürfnisse im Vordergrund. Die Freizeit mit Pferden und vielen Abenteuern im Grünen bietet den Kindern eine willkommene Abwechslung sowie den Austausch mit Gleichaltrigen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.

Garten des Kinderhospizes Sonnenhof.
Seit fast 30 Jahren für Familien mit schwer erkrankten Kindern da
Die Björn Schulz Stiftung setzt sich in Berlin bereits seit 1996 für Familien mit unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein. Dabei begleiten die engagierten Fachkräfte Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnose und stehen ihnen umfassend und professionell zur Seite – und das oft über einen langjährigen Krankheitsverlauf und über den Tod des Kindes hinaus.
Deutsche Wohnen spendet 5.000 Euro
Um das herausragende Engagement der Björn Schulz Stiftung zu unterstützen, hat die Deutsche Wohnen 5.000 Euro für das Geschwisterprogramm gespendet. „Diese Spende ist eine Herzensangelegenheit für uns", sagt Regionalbereichsleiter Matthias Strachardt. „Denn was die Stiftung zur Unterstützung von schwerkranken Kindern und deren Familien tut, berührt uns alle. Und das Geschwisterprogramm ist ein ganz wichtiger Baustein in ihrer systemischen Arbeit."
Bild: Konstantin Börner/Björn Schulz Stiftung